Schulgemeinschaft

Schulleitung

kiesl

OStD Klaus Kiesl

(Deutsch, Geschichte)
leitet das Chiemgau-Gymnasium seit 2001

lehrberger

StDin Marga Lehrberger

(Deutsch, Geschichte, Sozialkunde, Ethik, Geografie, Sport)
Unterrichtsvertretungen, Unterrichtsbefreiungen für Sportschüler
Statistik

gnad

StD Markus Gnad

(Deutsch, Französisch)
Ständiger Stellvertreter des Schulleiters, Haushalt

häuslschmid

StDin Uschi Häuslschmid

(Englisch, Spanisch)
Unterrichtsbefreiungen, EDV, Statistik, Medienbeauftragte
Sicherheitsbeauftragte

 

SMV

Infos zur SMV


Die SMV am ChG

Die SMV als Schülervertretung besteht aus den drei gewählten Schülersprechern und zahlreichen, freiwilligen Helfern. Durch Veranstaltungen wie das Unterstufenfest, das Einstandsfest oder den SMV-Projekttag versuchen wir das Schulklima positiv mitzugestalten.
Um all unsere Projekte zu verwirklichen, können wir dankenswerterweise auf große Unterstützung seitens der Schulleitung, der Lehrer und Hausmeister und vor allem der Kinder und Eltern zurückgreifen. Zu unserer Unterstützung werden jedes Jahr zwei Verbindungslehrer gewählt, die uns beratend und unterstützend  durchs Schuljahr begleiten.

Von uns organisierte Veranstaltungen sind:

  • Nikolausaktion
  • Unterstufenweihnachtsfeier
  • Einstandsfest
  • Harry-Potter-Nacht
  • AKG-ChG Fasching
  • SMV-Projekttag
  • Schulfest
  • etc.

In erster Linie wollen wir den Klassensprechern und Schülern eine Hilfestellung als Bindeglied zu Lehrern und Schulleitung sein. Hierfür wird jedes Jahr am Schulanfang ein Klassensprecherseminar durchgeführt, um das Jahr zu planen und die Klassensprecher auf ihre Aufgaben vorzubereiten. Auch die Kommunikation untereinander soll in diesen zwei Tagen gefördert werden.

Wir wollen als SMV den Schulalltag so problemlos wie möglich gestalten. Abgesehen von den Pflichten der Schülersprecher geht es hauptsächlich um den Spaß, sich für Mitschüler zu engagieren.

Ein schönes Schuljahr

Eure SMV

Tutoren


Was sind Tutoren?

Am Chiemgau-Gymnasium gibt es seit einigen Jahren ein Tutorensystem, bei dem jede 5. Klasse eine Gruppe von freiwilligen Schülern der 9. und 10. Klassen zu geteilt bekommt. Man ist stets darum bemüht, dass die Tutorengruppen etwa aus 5 bis 6 größeren Schülern bestehen, und sowohl Mädchen als auch Jungen dabei sind. Sie kümmern sich dann gemeinsam um die jeweilige Klasse.

Was machen Tutoren?

Für die 5. Klässler ist es oft ein großer Sprung von den eher überschaubaren Grundschulen in die weiterführende, große Schule, das Gymnasium. Die Tutoren bemühen sich deshalb vor allem im 1. Halbjahr, den Jüngeren diesen Schritt zu erleichtern. So sollen zum Beispiel durch Spielenachmittage, die von den Tutoren organisiert werden, die Kinder sich untereinander besser kennenlernen und die Klassengemeinschaft gestärkt werden. Damit die Grundschulzeit auch nicht auf einen Schlag endet, werden die Tutoren mit der Klasse zusammen, das sonst eher schlicht gehaltene Klassenzimmer verschönern mit einem Thema deren Wahl, um eine vertrautere Atmosphäre zu schaffen. Des weiteren umfasst die Tätigkeit eines Tutors die Klasse regelmäßig in den Pausen zu besuchen. Bei Problemen und Fragen sind sie auch der erste Ansprechpartner.

Sophie Zahnbrecher


 

Elternbeirat

Föderverein

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Vorstand
Förderverein aktuell
Satzung
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Kontakt

Der Vorstand

Vorsitzender: Herr Harkotte

Stellvertretende Vorsitzende: Frau Rotermund

Beisitzer: Herr Wennesz

Kassenwart: Herr Dipl.-Kfm. Anner

Schriftführerin: Frau Häußler

Ständiger Beirat: Herr Kiesl, Schulleiter am ChG; Frau Lukas-Kamm

Humanoider Roboter für das ChG

Förderverein „Freunde des Chiemgau-Gymnasiums e.V.“ spendet NAO-Roboter an die Schule

Nachdem dem Chiemgau-Gymnasium Traunstein bereits im Herbst vergangenen Jahres ein NAO-Roboter zur Verfügung gestellt wurde, spendete nun der Förderverein der Schule einen weiteren humanoiden Roboter des französischen Herstellers Aldebaran.

Bereits der erste NAO begeisterte nicht nur die Lehrkräfte Diether Thumser und Josef Mörwald, die beide das Wahlfach Robotik am ChG unterrichten, sondern vor allem auch deren Schülerinnen und Schüler. Der Roboter kann zwar noch nicht Fußball spielen, das wird auch noch etwas dauern, allerdings antwortet er mittlerweile auf Zuruf. Stellt man ihm z.B. die Frage „Wie geht es dir?“, entgegnet NAO höflich: „Mir geht es gut! Und wie geht es dir?“. Diese Programmierung erfolgt mit dem Computerprogramm „Choregraphe“, welches im Lieferumfang der französischen Herstellerfirma enthalten ist. Damit können die Schüler relativ schnell eigene Programme erstellen, die den Roboter zum Beispiel aufstehen oder sich hinsetzen lassen. Auch zum Händeschütteln kann man ihn per Software veranlassen. Diese programmierten Vorgänge können zunächst virtuell im Programm getestet und schließlich live auf dem Roboter ausgeführt werden. Im Moment arbeiten die Schüler des Projekt-Seminars von Josef Mörwald daran, dass NAO die Gesichter von Menschen erkennt und auf diese reagiert.

Dank der Spende des Fördervereins können die Schüler nun sogar versuchen, die beiden Roboter miteinander kommunizieren zu lassen.

nao
Auszüge aus der Satzung

 

§ 2 Zweck, Aufgaben, Gemeinnützigkeit

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Erziehung und Bildung im Bereich des Chiemgau-Gymnasiums Traunstein.
  2. Der Zweck des Vereins soll verwirklicht werden durch
    • Förderung von Veranstaltungen erzieherischer Art,
    • Anschaffung und Finanzierung von Lehrmitteln,
    • materielle und/oder finanzielle Hilfe für bedürftige und würdige Schüler sowie Auslobung von Preisen für besondere schulische oder überregionale sportliche Leistungen,
    • Durchführung von Veranstaltungen zur Information der Eltern sowie die Pflege und Aufrechterhaltung der Verbindung von ehemaligen Schülerinnen und Schülern und von Mitgliedern des Lehrkörpers zum Chiemgau-Gymnasium,
    • materielle und finanzielle Unterstützung des Elternbeirats bei der Erfüllung seiner Aufgaben.
  3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Vereinsmitteln. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.
    Der Verein ist im Vereinsregister eingetragen.

§ 3 Vereinsmitglieder können sein

  1. Ehemalige Schülerinnen und Schüler, ehemalige und derzeitige Lehrkräfte des Chiemgau-Gymnasiums sowie ehemalige und derzeitige Erziehungsberechtige von Schülerinnen und Schülern des Chiemgau-Gymnasiums,
  2. Freunde und Gönner des Chiemgau-Gymnasiums mit Zustimmung der Vorstandschaft.
  3. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich beim Vorstand einzureichen.

§ 4 Erlöschen der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss, Streichung von der Mitgliederliste oder Austritt aus dem Verein.
  2. Der freiwillige Austritt ist nur zum Schluss eines Geschäftsjahres (31. Juli) zulässig.
  3. Vereinsmitglieder, die in zwei aufeinander folgenden Jahren den Vereinsbeitrag nicht bezahlt haben, können aus der Mitgliederliste gestrichen werden. Sie sind darüber rechtzeitig zu benachrichtigen.

So werden Sie Mitglied
Insgesamt unterstützen uns bereits 250 Mitglieder!

Der Mitgliedsbeitrag im Jahr beträgt für

  • Mitglieder bis 25 Jahre 5 €
  • Mitglieder ab 25 Jahre 25 €

Mitglieder können werden:

  • Erziehungsberechtigte von Schülerinnen und Schülern des ChG
  • ehemalige Schülerinnen und Schüler des ChG
  • ehemalige und aktive Lehrkräfte unserer Schule
  • Freunde und Gönner des ChG

Die Beitrittserklärung können Sie hier im PDF-Format online ausfüllen und ausdrucken. 

Brunnwiese 1
83278 Traunstein
Tel. (0861) 16 67 0 - 0
Fax: (0861) 16 67 0 - 25
E-Mail: sekretariat@chg.bayern.de
Homepage: www.chg-traunstein.de

Bankverbindung des Fördervereins:
Kreissparkasse Traunstein
BLZ 710 520 50
Kto.Nr. 15 081 

Die Schule des Papstes

Benedikt XVI. ein Schüler des Chiemgau-Gymnasiums

Genau genommen war Papst Benedikt natürlich nicht Schüler des „Chiemgau-Gymnasiums“, sondern des „Gymnasiums mit Oberrealschule Traunstein“, da die Namensänderung erst 1965 erfolgte. 1937, als der zehnjährige Bub Joseph Ratzinger in unsere Bildungsanstalt eintrat, hieß sie noch „Humanistisches Gymnasium“, 1939 wurde sie mit der damaligen Realschule verschmolzen zur „Staatlichen Oberschule für Jungen“. Nach nur sechs Schuljahren musste Joseph Ratzinger im Jahr 1943 wie alle Schüler im fortschreitenden Zweiten Weltkrieg die Schule verlassen; er wurde als Internatsschüler des Studienseminars St. Michael gemeinsam mit den übrigen Seminaristen seines Jahrgangs als Flakhelfer zum Militär eingezogen und war in der Umgebung Münchens eingesetzt. Am Maximilians-Gymnasium München hat­te diese Traunsteiner Schülergruppe neben dem Militärdienst weiterhin an drei Tagen Schul­unterricht.

In den Schulakten enden damit die Auf­zeich­nun­gen über Joseph Ratzinger. Der prominenteste Schüler unseres Gymnasiums hat sich jedoch mehrfach über seine Schulzeit in Traunstein geäußert. Lassen wir ihn also selbst zu Wort kommen:
„Mit dem Umzug nach Traunstein [1937] begann aber für mich auch ein neuer Ernst. Wenige Tage nach der Ankunft öffnete die Schule ihre Pforten; ... Nun fand ich mich einer neuen Disziplin und einem neuen Anspruch ausgesetzt, zumal ich der Jüngste und einer der Kleinsten in der ganzen Klasse war. Noch wurde Latein als Basis des ganzen Unterrichts in alter Strenge und Gründlichkeit gelehrt, wofür ich ein Leben lang dankbar geblieben bin: Ich hatte als Theologe keine Schwierigkeit, die Quellen in Latein und Griechisch zu studieren und konnte mich in Rom beim Konzil, obwohl ich nie lateinische Vorlesungen gehört hatte, schnell in das damals gesprochene Theologen-Latein einfügen.“ (Aus meinem Leben, S. 25f.)
In seinem Grußwort anlässlich der 125-Jahrfeier der Schule im Jahr 1997 ist zu lesen:
„Was ist von alledem geblieben? Zunächst die Erinnerung an eine Anzahl ausgezeichneter Lehrer, die uns über das rein Fachliche hinaus menschlich geformt haben. Auch wenn sie streng waren, spürten wir, dass sie es gut mit uns meinten, dass sie Mitverantwortung für uns empfanden und uns auf die bestmögliche Weise für unser künftiges Leben vorbereiten wollten. Dann ist da die schöne Erinnerung an unsere Klassengemeinschaft, in der sich unterschiedliche Begabungen und Temperamente fruchtbar begegneten. ... Im Austausch der Erinnerungen spüren wir, wie die Traunsteiner Jahre uns verbinden, wie viel wir davon empfangen haben und wie wir einander über die äußeren Entfernungen hinweg nahe geblieben sind. ... Vor allem aber haben wir in Traunstein das Lernen gelernt; Einzelkenntnisse veralten, werden überholt oder scheiden aus dem eigenen Lebensbereich aus. In der sich entwickelnden Welt ist man nie fertig ausgebildet, sie verlangt das ständige Weitergehen, das ständige Lernen. Was das Gymnasium mitgeben kann, ist – neben dem unerlässlichen Grundstock an nötig bleibenden Kenntnissen – eben die Kunst des Lernens, die Fähigkeit, sich neuen Aufgaben zu stellen und selber aktiv an der Entfaltung der Forderungen und Möglichkeiten des Menschseins teilzunehmen. Ich würde geradezu sagen, Bildung bestehe darin, sich weiterbilden zu können und so seine Aufgabe im Leben zu erfüllen.“ (Festschrift 125 Jahre CHG, S. 10f.)

Wenngleich natürlich niemand einen Lebenslauf prognostizieren kann, der im Amt des Papstes gipfelt – nach 482 Jahren wieder ein Deutscher auf dem Heiligen Stuhl! – so lässt die Beurteilung des „Zöglings“ Joseph Ratzinger durch seine Lehrer doch schon früh seine besonderen Begabungen erkennen: „sehr gewissenhaft und zuverlässig ... stets ungetrübt, überwindet der Junge spielend alle Schwierigkeiten.“
Am 19. April 2005 verkündet der chilenische Kardinaldiakon Estévez vom Balkon des Peters­doms den Namen des erwählten Kirchen­ober­haupts, und Papst Benedikt XVI. grüßt die ganze Welt, „als einfacher Arbeiter im Weinberg des Herrn“, wie er es ausdrückt.

Riesiger Medienrummel erfüllt am nächsten Tag auch das Chiemgau-Gymnasium. Niemand hat sie gerufen, doch die Medienvertreter aus dem In- und Ausland geben sich an diesem Tag die Klinke in die Hand: Fernseh-, Rundfunk-, Pressevertreter aus ganz Deutschland, aus Österreich, Frankreich, Italien, England, Irland, Norwegen, Russland interessieren sich für die Schulzeit des neuen Papstes, jagen nach Bildern und Dokumenten, sammeln O-Töne von Zeitgenossen und der Jugend. Das Chiemgau-Gymnasium verfolgt in all dem Trubel die gleiche Linie wie die Stadt Traunstein und das Studienseminar: Der Kommerzialisierung verweigern wir uns, oberste Richtschnur bleiben die Achtung der Persönlichkeitsrechte und die Einhaltung des Datenschutzes.

Der Person selbst und der Würdigung des großen Ereignisses gilt unsere volle Aufmerksamkeit. So ist es für mich als Schulleiter eine Selbst­ver­ständlichkeit, dass ich mich der Schüler- und Elterngruppe des Studienseminars St. Michael anschließe, die sich unter der kundigen Leitung von Seminardirektor Thomas Frauenlob auf den Weg nach Rom begibt, zur feierlichen Amts­ein­führung des neuen Papstes am 24. April 2005. Die Zeremonie auf dem Petersplatz inmitten Hunderttausender friedlich und freudig feiernder Menschen jeden Alters und aller Nationen hinterlässt einen überwältigenden Eindruck. Wieder zu Hause gedenken wir in einer morgendlichen Feierstunde des besonderen Ereignisses: Am 26. April 2005 kommen fast alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte in der Turnhalle zusammen, um in einer gemeinsamen Veranstaltung sowohl den Lebenslauf des neuen Papstes kennen zu lernen als auch für ihn und seine große Aufgabe in der Welt zu beten. Unser Pfarrer, Geistlicher Rat Horst Kreß, gestaltet die Feier in würdiger Form unter Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen und unserem Musiklehrer, Klaus Stern; Pfarrerin Ute Winkler würdigt den neuen Papst in einem Grußwort und formuliert darin Gedanken und Erwartungen der evangelischen Glaubensgemeinschaft.
Wer ihn noch nicht kannte, den berühmtesten Schüler unseres Gymnasiums, der weiß nun vieles von ihm. Ob sich damit das Profil der Schule verändert, wurde ich von Medienvertretern gefragt. Darauf konnte ich nur sagen: Die Entwicklung muss zeigen, welchen Einfluss dieses einzigartige Ereignis im schulischen Leben gewinnen wird. Die historische Bedeutung dieser Papstwahl für uns Deutsche, Bayern, Chiemgauer, Traunsteiner steht außer Frage, sie ist auch uns am Chiemgau-Gymnasium bewusst.

20. April 2005

OStD Klaus Kiesl 

ols gym

Das ehemalige Gebäude des Gymnasiums mit Oberrealschule Traunstein, welches Papst Benedikt XVI. 1937-1943 besuchte.

Ehemalige

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